Barcode für das Handy
Mit der Weitergabe der eigenen Handynummer sind viele Handybesitzer heute bereits sehr vorsichtig geworden. Denn, man kann nie wissen, ob man den Personen, denen man die Nummer weitergibt, tatsächlich vertrauen kann. Nicht selten passiert es, dass ständige, nicht erwünschte Anrufe erfolgen und natürlich kann es auch bis hin zum Stalking gehen. Den betroffenen Opfern bleibt oftmals nur die Möglichkeit, ihre Handynummer zu wechseln und einen neuen Vertrag einzugehen, was natürlich teuer kommt. Derzeit gibt es meist noch keine wirklich zufriedenstellende Lösung, um den Kontakt zu bestimmten Personen zu unterbrechen, zu denen man keinen Kontakt mehr haben möchte.
Eine neue Möglichkeit bietet jedoch fluct.org. Dort können Handynutzer ihre Handynummer in einen Barcode verwandeln lassen. Der User erhält mit diesem sogenannten QR-Code eine Pixelgrafik, in denen sozusagen die Kontaktinformationen seines Handy eingebettet sind. Diese Grafik kann mit dem Handy einfach fotografiert werden und somit auch an andere Nutzer weiter gegeben werden. In Japan gehört diese Möglichkeit der Kontaktweitergabe bereits zum Standard. Über den Web-Messaging-Dienst flucht können die User dann miteinander über das mobile Internet in Kontakt treten. Eine gute Alternative zum Internet. Selbstverständlich ist es ratsam, einen Tarif mit Flatrate für mobiles Internet hierfür zu nutzen, um die Kosten im Griff behalten zu können. Wobei die Web-Messaging-Lösung eigentlich mit einem sehr geringen Traffic auskommt.
Durch die Weitergabe der Pixelgrafik und dem Anlegen eines Nicknamen als Kontaktinformation erfolgt die Kommunikation über das Web Messaging System von fluct.org durchaus anonym. Es wird keine gleich bleibende Identität eines Nutzers verwendet. Sollte die Kontaktaufnahme seitens eines Nutzers von einem anderen Nutzer nicht mehr gewünscht sein, kann der Kontakt jederzeit wieder gelöscht werden und dem Gegenüber bleibt keine Möglichkeit mehr, Kontakt aufzunehmen und den anderen Nutzer somit eventuell zu belästigen. Somit kann dem Missbrauch vorgebeugt werden, solange die Handynummer nicht ausgetauscht wird.
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