Deutsche Telekom: Das Telefongeschäft - ein Auslaufmodell?
So wie es im Moment den Anschein hat, wird sich bei der Deutschen Telekom innerhalb der nächsten Jahre so einiges tun. Denn für den Anbieter wird das reine Telefongeschäft wohl auf lange Sicht gesehen zu einem Geschäftsmodell werden, das ausläuft. Lt. Renè Obermann, dem Chef der Deutschen Telekom, verhält es sich wohl so, dass bereits in fünf Jahren der Umsatzmix von dem Unternehmen gänzlich anders ausfallen wird.
Wobei er seine weiteren Pläne zunächst lediglich 1000 Managern in München offenbarte. Während das reine Telefongeschäft quasi zum Auslaufmodell wird, richtet sich nun das Augenmerk des Unternehmens auf einen anderen Bereich; und zwar auf die Datendienste. Diese sollen dann auch gleich dafür Sorge tragen, dass Schwund beim Umsatz des Telefongeschäfts ausgeglichen wird. Der Telekommunikationsanbieter möchte seinen Sparkurs zwar weiterhin verfolgen, aber dennoch Beträge in Milliarden Euro Höhe hierfür einsetzen. Wobei neben den aufstrebenden Anwendungen für Handys die Deutsche Telekom aber auch noch in anderen Bereichen „mitmischen“ möchte. Wie etwa bei Daten-Anwendungen zur automatischen Übermittlung des Stromverbrauchs oder auch von Gesundheitsdaten. Allerdings verhält es sich hierbei so, dass manche von diesen Diensten hohe Bandbreiten benötigen. So das die Netze und IT modernisiert, sowie aufgerüstet werden müssen.
Wobei Experten in der Branche damit rechnen, dass der Markt in Bezug auf die Anwendungen in Zukunft sogar auf das Festnetz übergehen wird. Hier soll dann wohl auch ein großes Potenzial für den Umsatz stecken. Allerdings kann es dann geschehen, dass sich hier die Gerätehersteller sowie Netzbetreiber darüber streiten werden. Die Deutsche Telekom bleibt aber wohl dabei, dass sie sich auf die Distribution, sowie auf die Veredelung konzentriert. Eine Inhalts-Produktion käme anscheinend nicht infrage. Der Telekommunikationsanbieter rechnet momentan sogar damit, dass im Jahre 2015 die Mobile-Data-Kunden sage und schreibe 14 Gigabytes gebrauchen möchten. Zum Vergleich; vor einigen Jahren hat ein normaler Kunde im Bereich des Mobilfunks einige Dutzend Megabytes benötigt; und das monatlich.
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