T-Systems entwickelt Software für die Vergabe von Studienplätzen - Informationen & Meinungen



T-Systems entwickelt Software für die Vergabe von Studienplätzen

Die Studienplatzvergabe ist bei den Studenten i. d. R. ein Thema, welches sehr interessant ist. Oftmals entscheidet hierbei der Numerus-Clausus, ob ein Student den von ihm gewünschten Studiengang belegen kann. Dies hört sich zwar im Grunde genommen ganz einfach an, ist es aber in der Realität nicht. Denn zum einen müssen die Studenten natürlich erst einmal den gewissen Notendurchschnitt aufbringen, und zum anderen ist da dann noch die Sache mit der tatsächlichen Vergabe der Studienplätze.

Oftmals verhält es sich nämlich so, dass hier kaum etwas geordnet abläuft, sondern das bei den deutschen Universitäten in diesem Punkt das reinste Chaos herrscht. Um dieses jetzt ein für alle Mal abzuschaffen, soll eine Software entwickelt werden. Wobei diese Ehre T-Systems zuteilwurde. Auftraggeber des Ganzen ist der Bund. Ein effizienter Ablauf ist hierbei das gewünschte Ziel. In diesem Jahr wird der das allerdings noch nicht klappen. Aber im Wintersemester 2011/2012 soll der Startschuss für das neue System fallen. Vor mehreren Jahren wurden die Kompetenzen von der ZVS (Zentralstelle für Studienplatzvergabe) zu einem großen Teil auf die einzelnen Universitäten übereignet.

Allerdings soll es hier aber lt. einigen Berichten zu starken Komplikationen im Bereich der Besetzung von vielen Studienfächern gekommen sein. Hier wurde laut, dass allem Anschein nach im letzten Herbst ca. 18.000 Studienplätze unbesetzt gewesen sind; und das in den Fächern die einen Numerus-Clausus vorschreiben. Wobei dieser Zustand sogar vier Wochen nach Beginn von dem Start des Semesters der Fall gewesen sein soll. Dies ist natürlich ein großes Problem, welches so in der Zukunft keinen Bestand haben sollte. Deshalb kommt nun eben auch die Telekom-Tochter T-Systems zum Zug. Wobei dieser ein beträchtliches Budget von immerhin 15 Millionen Euro zur Verfügung gestellt worden ist. Vereinbart wurde bereits, dass die Hochschulrektorenkonferenz, sowie ebenfalls die ZVS die neue Software zusammen betreiben. Allerdings ist noch nicht geklärt, wer denn die laufenden Kosten hierfür übernehmen soll.

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