Telekom Austria: Arbeitsplätze in Gefahr durch Fusion?
Bei der Telekom Austria ist die Belegschaft derzeitig in Alarm-Stimmung. Denn durch die wahrscheinlich bevorstehende Zusammenlegung der Bereiche Festnetz- und Mobilfunktelefonie droht die Streichung von Arbeitsplätzen. Berichten zufolge wäre es durch eine solche Fusion der Telekom Austria möglich, in den Kategorien Einkauf, sowie ebenfalls Technik und Personal insgesamt zwischen 120 und 150 Millionen an Einsparungen zu bekommen. Allerdings sollen hierbei dann, so wie es momentan den Anschein hat, bis zu 1000 Jobs gestrichen werden; und das bis Mitte des Jahres 2011.
Es ist also kein Wunder, sondern nur allzu verständlich, dass die Mitarbeiter der Telekom Austria um ihre Arbeitsplätze bangen. Berichten zufolge soll auch schon eine Beraterfirma engagiert sein; diese wird den Prozess der Integration der beiden Bereiche begleiten. Wobei im Moment noch genügend Raum für Spekulationen besteht, denn die Aufsichtsratssitzung, die diese Thematik behandeln wird, findet erst Ende Februar statt. Die Telekom Austria dementiert momentan allerdings diese Berichte. Lt. dem Unternehmen sei ein Abbau von Mitarbeitern aufgrund der Fusion „kein Thema“. Dass die Bereiche der Festnetz- und Mobilfunktelefonie zusammengelegt werden sollen, werde aber überprüft. Immerhin hat Hannes Ametsreiter (Konzernvorstand) in der Öffentlichkeit bereits des öfteren sich derart geäußert, dass sämtliche Produkte (also Handy, Internet und Telefon) von einem Unternehmen zu bekommen eine hohe Wichtigkeit in sich trägt. Somit bleibt es momentan wohl lediglich bei den Spekulationen; bis die Telekom Austria sich hinsichtlich dieser Sachlage wieder äußert. Was allerdings durchaus auch erst nach der entsprechenden Aufsichtsratssitzung Ende Februar der Fall sein kann.
Gänzlich ausschließen sollte man die Möglichkeit der Zusammenlegung der Bereiche Festnetz- und Mobilfunktelefonie aber nicht. Denn schließlich geht der allgemeine Trend wirklich in die Richtung, dass die Nutzer „alles aus einer Hand“ bekommen möchte. Was auch verständlich ist, denn Kunde bei einem Anbieter zu sein ist, neben weiteren Dingen, natürlich einfacher, als dass das Internet, sowie das Handy und auch das Telefon von verschiedenen Unternehmen „bedient“ werden.
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