Telekom vereinbart Zusammenarbeit mit ABB auf dem Energiemarkt
Bei der Deutschen Telekom, genauer gesagt bei T-Systems, hat sich gleich zum Beginn des neuen Jahres eine Veränderung angekündigt. Denn das Telekommunikationsunternehmen wird seine Aktivitäten im Bereich der Energie ausweiten. So ist es auch zu erklären, dass T-Systems ab dem neuen Jahr mit ABB (Asea Brown Boveri, ein Schweizer Elektrokonzern) zusammen arbeiten wird.
Der dahinter liegende Sinn dieser Kooperation ist, dass beide Unternehmen zusammen nach Lösungen suchen, welche das Energienetz der Zukunft betreffen. Dies wird auch als „Smart Grid“ bezeichnet. Allerdings ist dieser Bereich für die Telekom kein vollkommenes Neuland mehr. Denn in der Modellstadt T-City des Anbieters in Friedrichshafen sind die Haushalte dort bereits mit intelligenten Stromzählern (auch: „Smart Meters“) ausgestattet. Diese haben, u. a., den definitiven Vorteil, dass sie dafür hergestellt wurden, dass der Energieverbrauch sogar im Minutentakt messbar ist. Und als nächstes ist geplant, dass jetzt nach Möglichkeiten zur Anwendung gesucht wird. Wobei Experten genau in diesem Bereich einen großen Markt für die nächsten Jahre sehen. Es kann also davon ausgegangen werden, dass sich hier so einiges verändern wird. Immerhin gilt seit dem 01. Januar diesen Jahres die Regelung, dass sich Hausbesitzer sowie Vermieter dazu verpflichten, die sog. intelligenten Stromzähler einzubauen.
Und zwar bei Neubauten, wie ebenfalls bei grundlegenden Renovierungen. Für die analogen Zähler bedeutet das allerdings das Ende; denn bis zum Jahre 2016 soll es diese nicht mehr geben. In den nächsten Jahren wird es dann auch möglich sein, dass diverse elektrische Geräte wie Waschmaschine und Kühlschrank, etc. sich untereinander verständigen. Und gerade dann ihren Einsatz bringen, wenn der Strom nicht etwa am teuersten, sondern eben am günstigsten ist. Die Zukunft wird in diesem Bereich also alles andere als langweilig. Somit hat die Deutsche Telekom den Trend der Zeit erkannt, und ist mit der Kooperation mit dem Schweizer Elektrokonzern ABB „auch auf diesen Zug aufgesprungen“.
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